Fire and Ice, between and twice, the good and the evil, so different and equal.
 
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 Kapitel 1

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Eleviera
Die Starke
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BeitragThema: Re: Kapitel 1   Do Jan 26, 2012 5:40 am

Eleviera nickte und blickte in die Richtung in die Soraya gezeigt hatte. Anscheinend hatte der andere auch gerade seinen Phönix weggebracht. Sie ging in die Richtung der Stallungen und Ravana folgte ihr, ebenso aufmerksam wie ihre Herrin. Die Stallungen kamen schon in Sicht, aber Eleviera beeilte sich nicht. Eher hing sie ihren Gedanken nach. Wie das wohl jetzt werden würde? Als Schülerin auf der Burg Greifenstein. Man hörte immerwieder Legenden über die Fabulo, über ihre Heldentaten. Würde sie das auch mal erreichen? Ein Fabulo zu sein? Aber Ravana war dessen zuversichtlich und Eleviera beschloss sich auf die Greifin zu verlassen.

Sie schob die Stalltüren auf und erblickte erstmal mehrere Greife und Phönixe. Sie waren in einem großen Bereich, der unterteilt war. In dem einen Abteil waren die Phönixe, in dem anderen die Greife. Kurz blieb sie stehen, dann öffnete sie eine Tür, einige Greife kamen neugierig näher. Ravana war das wohl nicht so ganz geheuer, aber Eleviera schickte sie mit Nachdruck hinein und schloss die Tür wieder. Kurz kraulte sie ihren Greifen, dann wandte sie sich ab und lief zurück zu Soraya. Sie freute sich schon darauf, die Burg näher kennenzulernen.
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Soraya
Undurchschaubar
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BeitragThema: Re: Kapitel 1   Do Jan 26, 2012 6:00 am

Als Eleviera wieder kam drehte Soraya sich in Richtung Burg.

"Komm. Ich zeig dir jetzt dein Zimmer."

Sie schritt voran und betrat die Eingangshalle der Burg. Als sie das erste mal hier gewesen war, war sie noch total überwältigt von der größe und der Pracht, aber mittlerweile hatte sie sich an das alles hier gewöhnt. Nicht das sie heute nicht mehr begeistert von allem hier war, aber es gehörte zum Alltag.

Sie durchschritt die Eingangshalle und öffnete die Tür am Ende des Raumes. Sie hoffte, dass Eleviera ihr folgen würde. Sie lief durch den Gang, der zu den Zimmern der Schüler führte.
Vor der Tür hielt sie an, und meinte an Eleviera gewandt:

"Hier wären wir. Du kannts dir jetzt ein Zimmer aussuchen. Wenn du damit fertig bist, kannst du wieder in die Eingangshalle kommen. Ich zeig dir dann den Rest der Burg."

Soraya drehte sich um und lief zurück in die große Halle. Sie ließ sich auf einem der Stühle nieder, die in der Eingangshalle standen. Dann wartete sie darauf, dass Eleviera kam.


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Eleviera
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BeitragThema: Re: Kapitel 1   Do Jan 26, 2012 6:35 am

Eleviera schaute sich beeindruckt, nahezu überwältigt über den vielen Prunk um. Sie selbst kam ja aus ärmeren Verhältnissen, da war sie so was wirklich nicht gewöhnt. Ihre Schritte hallten in der großen Halle wieder. Man könnte sich jetzt den Hals verrenken, um an die Deke zu starren, aber dazu hatte Eleviera jetzt keine Lust.

Stattdessen folgte sie Soraya bis zu einer Tür hinter der wohl die Schlafstätten für die Schüler lagen. Kurz schaute sie Soraya hinterher, dann wande sie sich wieder der Tür zu und öffnete sie. Dahinter lag ein langer Korridor, an dem mehrere Türen lagen, wo wohl die Zimmer für die Schüler lagen. Probehalber drückte sie die Klinke hinunter. Abgeschlossen. Ebenso wie sie nächste. Die dritte Tür schließlich sprang auf. Dahinter war ein kleines Zimmer, man konnte es eigentlich nur Kammer nennen. Es war karg eingerichtet: Ein schmales Bett, ein Schrank und ein Tisch mit zwei Stühlen. Naja, ging doch so. Man musste ja nicht den ganzen Tag hier versauern.

Sie schnappte sich den Schlüssel, der in der Tür steckte, schloss ab und steckte ihn ein. Dann verlies sie den Korridor wieder, überquerte den nächsten Flur und trat in die Eingangshalle. Dort saß auch Soraya. Eleviera ging zu ihr, setzte sich aber nicht hin.

"Und was ist jetzt? Du wolltest mir noch die Burg zeigen."

Sie konnte nicht verhindern, das sie etwas aufgeregt war. Man zog ja auch nicht alle Tage in eine Burg ein.
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Falk
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BeitragThema: Re: Kapitel 1   Sa Jan 28, 2012 2:43 am

Falk schaute dem Koch hinterher, der aus der Küche rannte. Wo wollte der denn so plötzlich hin? Aber Falk beschäftigte sich nicht weiter mit dieser Frage. Stattdessen blickte er zu Dastan, der in die Suppe starrte und wahrscheinlich überlegte, wie man sie am besten vernichten konnte. Auf Falks Gesicht breitete sich ein Grinsen aus.

Er schaute sich in der Küche um, und entdeckte den Sack, in dem das Mehl war. Er griff in den Sack und meinte an Dastan gewandt:

"Hey, schau mal!"

Dann warf er das Mehl in Dastans Richtung und brachte sich anschließend hinter dem Ofen in Sicherheit. Man konnte ja nie wissen was passierte.

Sein Blick glitt zu dem Feuer, das im Ofen vor sich hin loderte. Dann schaute er wieder zu Dastan.
Vom Hof her, drangen Geräusche in die Küche. Irgendwas musste dort passiert sein, sonst wäre auch der Koch nicht so einfach gegangen, und hätte die beiden alleine gelassen.
Wenn sich nicht so eine gute Möglichkeit geboten hätte, um etwas anzustellen, wäre Falk höchstwahrscheinlich auch nach draußen gegangen, um zu schauen was los war. Aber so eine Möglichkeit konnte er sich nicht einfach entgehen lassen.
Schließlich passierte es nicht alle Tage, dass sie alleine in der Küche gelassen wurden. Eigentlich wussten die Leute auf der Burg auch, dass es nicht gut war, sie alleine zu lassen. Eigentlich...
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Dastan
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BeitragThema: Re: Kapitel 1   Sa Jan 28, 2012 2:57 am

Die Gemüsestückchen schwammen von rechts nach links, der Löffel war nahe daran in der braunen Brühe zu versinken. Und die Stückchen drehten sich und drehten sich in dem großen metallenen Kessel. Der warme Dampf schlug Dastan entgegen, doch er wandte das Gesicht nicht ab. Vielmehr rätzelte er was denn noch fehlte. Frauen standen darauf, wenn man kochen konnte, das wusste Dastan. Und auf Greifenstein gab es viele Frauen wenn ihr versteht was ich meine.
Und jetzt war auch noch der Koch auf der Flucht, was ihm alle Möglichkeiten offenstellte. Da draußen war irgendwas los. Dastan schaute hoch, doch er konnte nichts als den Gang hinter der Tür erkennen. Jetzt schrien sie draußen auf. Wahrscheinlich hatte sich die ganze Burg im Hof versamelt. Was hieß, dass sich auch die Frauen dort versammelt hatten.

Dastan wollte gerade dem Koch hinterher auf den Burghof sprinten als Falk etwas zu ihm sagte. Reflexartig schaute Dastan zu ihm herüber und bekam eine volle Ladung Mehl ins Gesicht gepfeffert. Dastan rang um Luft, schüttelte sich das Mehl aus dem Gesicht und versuchte wieder etwas zu sehen.

"Du Idiot!!! Das kriegst du zurück!"

rief er halb blind. Doch den Mehlsack konnte er gerade noch erkennen. Mit beiden Händen griff Dastan tief in die weiße Pracht, ertappte Falk hinter dem Ofen und bewarf ihn mit der ganzen Ladung Mehl. Als dieser im wahrsten Sinne des Wortes benebelt war packte Dastan Falk an den Schultern und stieß ihn rückwärts gegen die Wand.
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Falk
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BeitragThema: Re: Kapitel 1   Sa Jan 28, 2012 3:13 am

Auf einmal fand er sich in einer großen weißen Mehlwolke wieder. Aber irgendwie hatte er damit gerechnet. Dann spürte er wie er gegen die Wand gestoßen wurde. Für einen Augenblick schien die ganze Welt sich zu drehen und Falk verspürte spontane Übelkeit. Er blinzelte verwundert und versuchte sich zusammen zu reißen. Er würde zurück schlagen. Naja, wenn Dastan es so wollte...

Immernoch, sah er nicht viel mehr als weißen Staub, trotzdem aber rappelte er sich auf. Kurz versuchte er, wenigstens einen Teil des Mehles von seiner Kleidung zu bekommen, gab es aber sehr schnell wieder auf. Was das betraf verstand er keinen Spaß, aber er hatte gewusst, dass Dastan zum gegenangriff ausholen würde.

Als er wieder einigermaßen etwas erkennen konnte, trat er noch einen Schritt auf Dastan zu und stieß ihn in Richtung der Suppe die in einem übergroßen Kessel brodelte.
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Dastan
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BeitragThema: Re: Kapitel 1   Sa Jan 28, 2012 3:26 am

Falk stieß tatsächlich zurück! Dastan wurde wütend, konnte sich jedoch nicht davor retten, von Falk durch die Gegend geschubbst zu werden. Er konnte sich noch am Ofen abfangen, hielt sich jedoch mit einer Hand an der heißen Eisenplatte über dem Feuer fest, um nicht in der Suppe zu landen. Er schrie vor Schmerz auf und riss seine Hand von der Herdplatte weg. Die Hand war durch das ganze Mehl kaum zu erkennen aber sie musste ziemlich maltretiert worden sein. Der Geruch von verbranntem Fleisch drang durch die Luft. Dastans Nasenflügel bebten. Das Mehl brannte in seiner Wunde wie Feuer. Mit einem weiteren Aufschrei trat Dastan Falk zu Boden und griff sich einen Holzscheit aus dem Feuer.

"Bezahle, du Lindwurm!!!"

doch bevor er irgendetwas unternehmen konnte blieb der Holzscheit hängen und fiel Dastan aus der Hand. Auf dem Boden reagierte das Feuer mit dem Mehl wie mit Schießpulver. Dastan hielt inne, seine Augen wurden groß, dann packte er mit seiner gesunden Hand nach Falk und zog ihn aus der Küche.

"Weg hier!!! Der Mehlstaub!!!"

Er konnte den Liburnio gerade noch aus der Küche, durch zwei Gänge auf den Hof ziehen, ehe bereits der Knall der Explosion durch die Burg hallte. Eine helle Staubwolke waberte durch die Tür, durch die sie gekommen waren, hinaus auf den Burghof. Dastan hustete, seine Kehle brannte wie Feuer, in seinen Haaren klebte das Mehl. Er und Falk mussten aussehen wie Gespenster.
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Falk
Der Rebell
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BeitragThema: Re: Kapitel 1   Sa Jan 28, 2012 3:41 am

Er hörte den Aufschrei vo Dastan, und stutzte. Naja so weit wollte er nicht gehen. Aber nun war es schon passiert. Nichts mehr zu ändern. Der tritt, der ihn zu Boden fallen ließ, kam deswegen auch nicht wirklich überraschend. Trotzdem blieb ihm für einen kurzen Moment die Luft weg, da er ganau auf den Rücken gefallen war.

Er wollte sich gerade ausetzen, als er sah, wie Dastan ein brennendes Stück Holz aus dem Ofen zog. Er wollte sich schon zur Seite abrollen, damit nichts schlimmeres passierte, als das Holz auf einmal zu Boden fiel. Völlig perplex starrte Falk auf den Boden, auf dem das Feuer mit dem Mehl reagierte. Er war komplett bewegungsunfähig. Aber Dastan reagierte sofort und zog Falk aus der Küche.

Falk hörte den Knall , als sie auf dem Burghof ankamen. Immer noch geschock blickte er zurück.
Wenn das nicht kanpp gewesen war.

Noch etwas unter Schock schaute er sich auf dem Hof um. Die Menschen blickten völlig verwirrt, auf Dastan und ihn. Falk schaute an sich herunter und merkte, dass er aussah als wäre er gerade in einen Mehlsack gefallen. Er sah zu Dastan und grinste.
Er sah auch nicht viel besser aus. So schnell wie der Schock über die Explosion gekommen war, so schnell war er auch wieder weg. Es war schließlich nichts schlimmeres passiert. An Dastan gewandt meinte:

"Danke."

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Ramon
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BeitragThema: Re: Kapitel 1   Sa Jan 28, 2012 4:12 am

Ramon drehte sich wieder zu Jaspis um. Soraya und Eleviera, sowie deren Greif und auch der neue Feuerschüler und dessen Phönix waren verschwunden. Ramon würde nun Zeit haben, sich um Jaspis und den Feuerschüler zu kümmern. Also würde ihr erster Weg nach oben führen.

"Origato udoka gethrisj sari wer rilark! Si geou show wux wer cuailiri. Vur si zklaen vorq ghent sia z'ar ixen pupil."

Er drehte sich in Richtung des Tores, welches zum Empfangssaal führte. Die Menschen arbeiteten wieder recht geordnet. Geordnet? Ramon musste sich schlagartig in Gedanken berichtigen. Denn ein lauter Knall ließ die Burg erzittern. Sein Blick glitt nach links wo der Koch vollkommen verdutzt in der Gegend herum stand. Er hatte gerade wieder in die Küche zurück gehen wollen.

"Sie haben St.John und Nobilità doch nicht wirklich in der Küche allein gelassen?!"

Total erschrocken und sich erst jetzt einer Schuld bewusst starrte der Koch den Fürsten an. Ramon schüttelte verärgert den Kopf, wollte gerade etwas sagen, als zwei hustende Gestalten in einer weißen Mehlwolke auf den Burghof stolperten. St.John und Nobilità. Natürlich. Ramon schritt kräftigen Schrittes auf die beiden zu.

"St.John!!! Nobilità!!!"

Doch die beiden waren zu sehr mit sich selbst beschäftigt um auf ihn zu achten. Ramon packte beide an der Schulter und riss sie zu sich herum.

"Schaut mich gefälligst an, wenn ich mit euch rede!!!"

Er erkannte nun unter dem ganzen Staub die schmutzigen Gesichter und fuhr ohne Pause wütend fort:

"Ihr habt ab sofort Stalldienst! Und wenn ihr sowas noch ein einziges Mal bringt lass ich euch auspeitschen, habt ihr das verstanden?!"

Er schob die beiden von sich weg und ließ sie achtlos links liegen.

"Manuel!!! Achte darauf, dass die beiden ihren Dienst tun!"

Manuel nickte und schob die beiden in Richtung der Ställe. Seine Miene war vollkommen Teilnahmslos.

"Jaspis Faraun!!"

rief Ramon noch immer rasend vor Wut und verschwand in der Empfangshalle. Dort warf er Soraya einen vielsagender Blick zu.

"St.John und Nobilità... Die beiden bringen mich noch zur Weißglut. Sie haben die Küche in die Luft gesprengt. Ich habe sie zu Stalldienst verdonnert."

Er drehte den Kopf.

"Jaspis Faraun, svaklar tir wux zexenuma!?"

Doch Ramon machte sich bereits auf den Weg zum Treppenhaus. Sein langer Mantel wehte dabei mit wütenden Bewegungen.

Während dessen kam gerade Manuel mit Falk und Dastan an den Ställen an. Momentan war kein einziger Stallbursche dort. Und auch Manuel hatte nicht unbedingt Lust, sich mit den beiden im Stall rum zu schlagen.

"Also, ihr wisst, was ihr zu tun habt."

Damit drehte sich Manuel um und rannte wieder zurück auf den Haupthof, wo er gleich in den Waschdienst eingespannt wurde.


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Jaspis
Das Halbblut
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BeitragThema: Re: Kapitel 1   Sa Jan 28, 2012 4:42 am

Jaspis nickte schon und wollte dem Fürsten folgen, dankbar dafür, eine Aufgabe bekommen zu haben, denn langsam wurde das Gestarre recht unangenehm. Und Jaspis wollte auch nicht den ganzen Tag auf dem Hof verbringen. Er hatte das Bedürfnis, sich in eine Ecke zurück zu ziehen und zu überlegen, wie er weiter vor gehen sollte, in einer Burg in der ihn alles und jeder anstarrte. Würde er das auf die Dauer aushalten? Doch seine Bedenken wurden ihm sofort wieder genommen, oder besser gesagt, er hatte keine Zeit mehr, darüber herum zu grübeln, denn irgendein Aufruhr ergriff den ganzen Hof. Zwei Gestalten taumelten nach einem Knall auf den Hof und Ramon machte sie wütend wie er war klein.

Jaspis wollte nicht mit den beiden Tauschen. Noch dazu verstand er nicht, was sie sprachen. Und für einen Augenblick lag die Aufmerksamkeit der Bediensteten nicht mehr auf ihm, sondern auf den Zweien. Doch der scharfe Ruf des Fürsten von Kre´el ließ Jaspis sofort wieder in den Mittelpunkt rücken. Mit leicht gesenktem Kopf setzte sich Jaspis in Bewegung, ging mit leichten aber kräftigen Schritten über den Burghof. Der Mantel umhüllte ihn noch immer, waberte wie die Schwärze der Nacht um seinen Körper und war dabei so lang, dass es aussah als schwebe Jaspis in gleißenden Bewegungen, wie von einer anderen dunklen Welt. Als er an den beiden getadelten vorbei kam, sah er kurz zur Seite und ihre Blicke trafen sich. Doch gerade da drang der zweite Ruf des Fürsten durch das Tor, durch das Jaspis jetzt trat.

"Axun, pliso."

antwortete Jaspis leise als er dem Fürsten durch die Eingangshalle folgte. Bei einem Seitenblick entdeckte Jaspis Soraya, die mit der blonden Schülerin in einem Sessel saß, doch er beachtete sie nicht weiter, traf nur kurz den Blick der Schülerin und folgte dann seinem Pliso ins Innere der Burg.
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Soraya
Undurchschaubar
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BeitragThema: Re: Kapitel 1   Sa Jan 28, 2012 5:08 am

Sie hörte die Aufregung in Elevieras Stimme und musste lächeln. Sie wusste wie es war, in einer so großen Burg zu sein.

Sie wollte gerade aufstehen als sie auf einmal einen lauten Knall hörte. Verwundert schaute sie sich um, aber sie konnte nichts sehen.
Erst als Ramon heringerauscht kam und erzählte was passiert war, konnte sie sich ein Bild machen, warum es eine explosion gegeben hatte. Wer war denn auch sonst für so etwas verantwortlich? So viele Menschen gab es hier nicht, die Küchen in die Luft sprengten, außer Dastan und Falk. Naja, aber daran konnte man ja nichts änderen. Die beiden waren nunmal so... so anders.

Aufeinmal sah sie aus dem Augenwinkel, wie Jaspis Ramon folgte. Sie rollte mit den Augen, als sie Jaspis Worte hörte, sie fand die ganze Geschichte ganz schön übertrieben, dann warf sie ihm noch einen vernichtenden Blick hinterher.
SIe wandte sich wieder an Eleviera und meinte:

"Am besten ich zeig dir jetzt erst einmal das Erdgeschoss der Burg. Nach dem Essen kann ich dir dann den Rest noch zeigen."

Sie blickte die Schülerin fragend an und wartete darauf, ob sie irgend welche Einwände hatte.


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Dastan
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BeitragThema: Re: Kapitel 1   Sa Jan 28, 2012 5:24 am

Dastan war leicht erschrocken, dass der Fürst so grob war, aber als er sich von ihnen abwandte grinste Dastan Falk breit an. Mission erfüllt. Und sie mussten den Dreck noch nicht mal wegmachen! In Dastan stieg die Freude auf und er lachte leise gehässig. Gleich darauf grinste er Falk wieder wie verrückt an. Aber sein Übermut wurde unterbrochen als ein Mann in schwarzem Gewand an ihnen vorbei glitt. Seine Bewegungen flößten Furcht ein und wirkten bedrohlich, obwohl sie nichts bedrohliches an sich hatten. Sein Blick glitt für einen Augenblick auf Dastan. Ein Auge war Rot. Ein halber Echo? Dastan lief es kalt den Rücken herunter. Das war also der Grund des Aufruhrs gewesen... Weshalb nahmen sie einen Echo auf?

Aber Dastan hatte keine Zeit darüber nach zu denken, denn Manuel, der Froschfresser, schob ihn und Falk in Richtung der Ställe. Falk sah nicht so begeistert aus, aber Dastan begann Höhenflüge auszuleben als Manuel auch noch zurück lief. Dastan lachte leise auf. Bei Falks dunklem Blick klopfte Dastan seinem Freund auf die Schulter.

"Kommt mir ganz gelegen, dass wir beim Stall allein gelassen wurden."

Er klopfte die Klamotten seines freundes ab, und das Mehl flog nur so. Da rief schon eine Stimme aus dem Stall entgegen:

"Dastan!"

Eine junge Frau in vollen Gewändern - eine Liburnia - kam durch die Stallgasse der Pferde zu ihnen gelaufen. Sie lachte als sie Dastan sah.

"Was habt ihr denn getrieben?"

"Wir haben uns hübsch gemacht für dich."

meinte er und schloss sie lachend in die Arme.

"Du schmeichelst mir..."

erwiderte das Mädchen. Franka hieß es.

"Du erinnerst dich doch sicher an unsere Vereinbarung oder? Ich habe mich extra zurecht gemacht. Du hälst dein Versprechen doch ein?"

fragte Franka. Dastan antwortete:

"Aber natürlich, meine Liebe. Die Vorbereitungen würde ich nur all zu gerne in Augenschein nehmen."

"Dir stehen alle Barrieren offen." Frankas Lächeln war zum dahinschmelzen verführerisch.

Dastan wandte sich an Falk.

"Du wirst doch sicher Wache halten, oder Falk?" Er klopfte seinem Freund auf die Schulter. "Danke, mein Freund." Fast diebisch begann Dastan zu grinsen, hob dann seine Franka hoch und suchte nach einer freien Box. Der Schmerz in seiner Hand war vergessen.

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Falk
Der Rebell
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BeitragThema: Re: Kapitel 1   Sa Jan 28, 2012 5:41 am

Er grinste dem Fürsten ins Gesicht als dieser sie zum Stalldienst verdonnerte. Nicht weil er den Stalldienst mochte, sondern eher weil er damit seine verachtung ausdrückte.
Als der Fürst schließlich aber in die Burg lief, wurde Falk wieder ernst. Wie er Stalldienst hasste. Er verstand auch nicht ganz weshalb Dastan so gut drauf war, aber das konnte man bei ihm nie so genau sagen. Falk fragte sich manchmal was in dem Kopf von Dastan vorgehen mochte.
Auf einmal sah er, wie ein Mann in einem schwarzen Umhang an ihnen vorbeilief. Neugierig schaute Falk zu ihm herüber. Er wollte schließlich wissen, wer das war. Aber als er die Augen des Fremden sah, wandte er den Blick schnell wieder ab. Er hatte noch nie einen Menschen gesehen, der ein blaues und ein rotes Auge hatte. Er hatte sowieso noch nie jemanden mit roten Augen gesehen. Er vermutete, dass es sich vielleicht um einen Echo handeln musste, aber er wollte sich keine Gedanken mehr darüber machen.

Stattdessen ließ er sich von Manuel richtug Stall schieben. Er war jedoch froh, als er sah, dass Manuel sofort wieder zum Burghof lief. Er mochte diesen Mann einfach nicht. Er war dem Fürsten viel zu sehr untergeben.

Falk stellte sich in Gedanken schon auf den Stalldienst ein, als auf einmal ein Mädchen herbeigeeilt kam. Bevor er Dastans grinsen überhaupt sah, wusste er was los war.

Oh nein. Nicht schon wieder.

Als Dastan ihn auch noch fragte ob er Wache halten würde, waren alle seine Fragen beantwortet. Schnellstmöglich verließ er den Stall und stellte sich an den Eingang.
Erst da stellte er sich die Frage, die er sich immer stellte, wenn er mal wieder Wache halten musste:

Warum immer ich?

Ein paar Liburniae liefen vorbei und schauten Falk verwundert an, wie er da so am Eingang des Stalles stand. Er warf ihnen einen warnenden Blick zu, der sagen sollte: Kommt bloß nicht näher, das da drinn wollt ihr nicht sehen. Sofort ergriffen die Menschen die Flucht.
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Igor
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BeitragThema: Re: Kapitel 1   Sa Jan 28, 2012 6:05 am

Igor ritt über die Grane Echdnas und schaute kurz über die Schulter, ob ihm jemand gefolgt war doch es war nichts zu sehen. Und wenn doch - über diese Grenze wagten sich nicht über die Grenze. Und diese Angst war berechtigt; inzwischen waren unzählige Orianer eines mehr der weniger qualvollen Todes gestorben.

Nun gut, auf jeden fall war jetzt geklärt, dass ein einzelner Echo sich unbemerkt unter die Orianer mischen konnte. wenn er aufpasste. Der Echo parierte den dunkelbraunen hengst din einen schnellen Schritt durch, dann lankte er ihn in Richtung Echidna, wo im Moment der Hauptsitz der Echos war. man konte die stadt schon am Horizont erkennen, doch Igor beeilte sich nicht. Dort war er so wie so nur von idioten umgeben.

Als er wieder in der Stadt ankam, die wie ausgestorben erschien, stieg er von seinem Pferd ab und brachte es in eine heruntergekommene Scheune, wo auch die anderen Pferde untergebracht waren. Er kümmerte sich um sein Reittier, brachte es in die Box und trat wieder hinaus auf die staubige Straße. Sein schwarzer Umhang wehte leich im Wind, während er zügig durch die Gassen schritt. Sein Schwert schlu bei jedem Schritt gegen seine Beine. Wechsam schaute er sich um, der Blick siner roten Augen zuckte zu einem Haus, als dessen Tür aufgerissen wurde. Ein ärmlich gekleideter junger Mann trat heraus und eilte auf Igor zu.

"Herr Vanesia! Faraun .... Jaspis Faraun hat die Stadt verlassen. Wir haben es nicht bemerkt, er war einfach weg!"

Aus angsterfüllten Augen schaute er zu dem Echo hinauf.

"Unnützes Pack!"

knurrte dieser und stieß den Jüngling beiseite, um weiter zu seinem Quartier zu gehen. Den Namen des anderen hatte er nicht gekannt, irgendetas mit"A", aber wozu solte er sich die Namen merken? sie waren so wie so alle gleich.

Jaspis Faraun... Jetzt erinnerte Igor sich. Ein ebenfalls junger Mann, etwa so um die 20. Ein halbblut. Schwach, trotz dessen das er ein guter Schwertkämpfer gewesen war, selbst für Igors Verhältnisse. Aber warum solte er sonst zur guten Seite überaufen, zu den Liburnia gehen? Genau, weil er schwach war. Aber er tru Iformationen bei sich, die den echos ernshaft schaden würden. Igor musste überlegen, wie er nun vorging. er könnte Faraun ausschalten, aber wahrscheinlich würde das zu einer großen Aufruhr führen. Unentschlossen runzelte Igor die Stirn und erreichte endlich sein quartier, das be iweitem beste von allen. Er stieß die Tür auf und lies sie hinter sich zufallen. Er entledigte sich seines Mantels und des Schwertes. Beides warf er unachtsam aufs Bett. die arme hinter dem Rücken verschränkt lief in dem Zimmer auf und ab, am überlegen, was er nun tun sollte.
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Dastan
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BeitragThema: Re: Kapitel 1   Sa Jan 28, 2012 6:18 am

Er öffnete die Boxentür, musste einen Augenblick aufpassen, dass er nicht taumelte und ging dann gemäßigten Schrittes wieder zu Falk. Dastan stellte sich neben seinen Freund, schaute über den Stallhof als sei nichts besonderes vorgefallen. Doch das Stroh in seinen Haaren verriet ihn in gewisser Weise. Er stieß die Luft aus.

"Wow... die war echt gut. Mit der solltest dus auch mal versuchen!"

Dastan klopfte seinem Freund - mal wieder - auf die Schulter und grinste ihn an. Dastan wusste ganz genau, dass Falk auf sowas gar nicht stand.

Da öffnete sich hinter ihnen erneut die Boxentür. Franka hatte ihr Kleid wieder übergestreift, aber man sah, dass es offen gewesen war. Stumm aber mit einem verbotenen glücklichen Lächeln im Gesicht ging sie an den beiden vorbei und zurück auf den Haupthof, wo sie sich wieder zur Waschküche begab. Die Oberzofe schaute sie mit hoch gezogener Augenbraue an, sagte aber nichts. Und auch die Liburniae, die jetzt langsam wieder den Weg auf den Stallungshof fanden warfen ihnen nur kurze Blicke zu, ohne das Wort an sie zu richten.
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Falk
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BeitragThema: Re: Kapitel 1   Sa Jan 28, 2012 6:26 am

Falk versuchte nicht auf die Geräusche zu achten, die hinter ihm aus dem Stall kamen. Stattdessen versuchte er sich auf irgendetwas anderes zu konzentrieren. Sein Blick fiel auf einen Baum, der etwas weiter entfernt stand. Er fixierte seinen Blick darauf, und dachte an etwas anderes.

Nach einer gefühlten Ewigkeit schließlich, kam Dastan aus dem Stall. Bei seinen Worten warf Falk ihm einen bösen Blick zu.

"Ganz bestimmt nicht!"

Er achtete nicht auf das Mädchen, das schließlich auch aus dem Stall kam sondern meinte an Dastan:

"Komm mit. Wir gehen etwas essen."

Mit diesen Worten machte er sich auf den Weg zur Burg. Als er an den Wachen vorbei kam schaute Manuel ihn verwirrt an, sagte aber nichts. Falk warf ihm ein breites grinsen zu und meinte:

"Auftrag ausgeführt."

Dann betrat er die Eingangshalle. Bevor sie jedoch den Speisesaal betraten zog er Dastan unauffällig ein paar Strohhalme aus dem Haar.
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Dastan
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BeitragThema: Re: Kapitel 1   Sa Jan 28, 2012 11:15 am

Dastan grinste bei Falks Antwort und folgte ihm dann bis zum Speisesaal durch die Burg. Manuel beachtete er einfach nicht. Als sie am Eingang zum Speisesaal standen schaute Dastan Falk nur komisch an, dankte ihm dann jedoch etwas unbeholfen.
Doch er lenkte sich sofort ab. Mit den Augen erforschte er den Saal. Die Bänke waren gefüllt, viele waren zum Mittagessen gekommen. Aber weder die Glacies Artifex noch der Fürst waren anwesend. Aber die kleine Gruppe mit der Dastan und Falk immer saßen, die war schon da. Dastan durchquerte den Raum und holte sich seine Ration an der essensausgabe. Johanek reichte ihm ein Stück Brot, einen teller mit Pökelfleisch und einen Becher Vollmilch.

"Eigentlich sollte man euch die Rationen streichen..."

meinte Johanek mit einem abwertenden Blick. Aber Dastan grinste ihn nur triumphierend an und ging dann mit Falk zu dem Tisch, an dem die Liburniae, mit denen sie eine Essgemeinschaft gegründet hatten, bereits saßen. Während Falks Platz am Kopfende der kleinen Tafel lag, saß Dastan direkt neben ihm an der langen Seite des Tisches. Mit ihnen beiden war die Runde komplett. Die Männer grinsten sich nur zu. Sofort als Dastan seinen Teller und den Becher auf den Tisch gestellt und sich gesetzt hatte begann er zu essen. Er zerriss das Stück Brot, tunkte es in die Milch. noch während er kaute biss er gierig in eines der Pökelfleischstücke. Er schlang sein essen regelrecht hinunter. Sein hunger ließ sich nur langsam stillen. Einer der Liburniae - Konstantin - beobachtete das Treiben eine Weile bis er fragte:

"Sag mal, was hast du getrieben, dass du so schlingst?"

Doch dastan hatte gerade den Mund so voll, dass er nicht antworten konnte.
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Ramon
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BeitragThema: Re: Kapitel 1   Sa Jan 28, 2012 11:23 am

Ramon schoss das Treppenhaus regelrecht hinauf. Oben angekommen stieß er die Tür zu seinen Gemächern auf und steuerte durch das Empfangszimmer, in dem sein neuer Feuerschülrer ganz verloren herum stand, direkt zu seinem schlafgemach. Dabei rief er:

"Turnstile!!!"

Sofort kam der Kammerdiener durch eine Seitentür herein gehastet, sah den Aufruhr, in dem der Fürst sich befand und folgte ihm auf dem Fuß. Kurz warf er Jaspis, der Ramon gefolgt war, einen Blick zu, schien sich um dessen Augen aber nicht zu kümmern, und beachtete den Feuerschüler gar nicht erst.

"Wie kann ich helfen, Fürst?"

Ramon warf den Mantel aufs Bett und antwortete:

"Berichtige die Liste auf dem Schreibtisch. Frag den jungen Schüler dort im Empfangszimmer nach seinem Namen und der Herkunft! Und schreibe zusätzlich noch eine Eleviera Lolandir mit einem Greifen als Eisschüler auf!"

Sofort hastete der Alte zurück ins Empfangszimmer, nickte dem Schüler und dem Fabulo zu und setzte sich an Ramons Platz am Schreibtisch, holte ein Stück Papyrus unter einem Buch hervor, nahm die Feder in die Hand und bat den jungen Feuerschüler um seinen Namen.


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Falk
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BeitragThema: Re: Kapitel 1   Mo Jan 30, 2012 5:23 am

Falk folgte Dastan in den Speisesaal, der mittlerweile schon gut gefüllt war. Er holte sich sein Essen ab, und grinste Johanek ebenfalls an. Es war nichts neues, dass die anderen von ihren Aktionen meist nicht so begeistert waren, aber Falk war das egal.

Am Tisch angekommen setzte er sich, und begann zu essen. Er merkte, dass die andern alle zu Dastan starrte, da dieser sein Essen verschlang, als hätte er seit einer Ewigkeit nichts mehr bekommen. Falk jedoch beachtete seinen Freund nicht weiter und konzentrierte sich auf sich selbst.
Als Konstantin jedoch fragte, weshalb Dastan so schlang, horchte er kurz auf. Als er merkte, dass der andere viel zu sehr mit dem Essen beschäftigt war meinte er an dessen Stelle nur:

"Sagen wir es so: Er kann ein weiteres Mädchen auf seiner Liste abhaken."

Von allen Seiten eds Tisches hörte er lobende Worte und Staunen. Aber Falk interessierte das wenig. Als Konstantin auch noch wissen wollte, wer den die Glücklich war, antwortete Falk nur teilnahmslos:

"Franka."

Dann widmete er sich wieder voll und ganz seinem Essen und schaltete den Rest der Welt um sich herum aus. Die Beigeisterung der anderen konnte er nicht ganz teilen.

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Eleviera
Die Starke
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BeitragThema: Re: Kapitel 1   Mo Jan 30, 2012 5:52 am

Eleviera zuckte kurz zusammen, als sie den Knall hörte. Skeptisch schaute sie sich um, dann blickte sie zu Soraya und wollte schon fragen, was das denn gewesen ist, da kam aber auch schon der Fürst in die Halle gestürmt, offensichtlich ziemlich wütend. Irgendwas davon, das irgendwer die Küche in die Luft gesprengt hätten... Naja, wer auch immer das war, offensichtlich total Intelliegenzbestien...

Erst jetzt bemerkte sie den zweiten Typen hinter dem Fürsten. Kurz trafen sich ihre Blicke und Eleviera jegte erst ein kalter Schauer über den Rücken, dann wandte sie schnell den Blick ab. Soraya konnte ihn offensichtlich auch nicht wirklich leiden, so wie sie ihn anschaute.

Aber dann richtete sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf das Wesentliche und nickte, um Sorayas Vorschlag zu bestätigen.

"Ok."

Und gegen etwas zu essen hatte sie nun wirklich nichts mehr einzuwenden, auch wenn sie zu gerne wüsste, was es gibt, wenn die Küche in die Luft gejagt wurde.
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Tibi
Der Schüchterne
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BeitragThema: Re: Kapitel 1   Mo Jan 30, 2012 6:05 am

Tibi saß noch immer in dem Empfangsraum, und wartete darauf, dass der Fürst kam. Auf einmal sah er wie die Tür aufgerissen wurde, und der Fürts hereingerauscht kam. Etwas verwirrt schaute Tibi im hinterher, als er in einem weiteren Raum verschwand. Er sah, dass noch ein weiterer Mann herinkam, beachtete ihn jedoch ersteinmal nicht, da schon der Kammerdiener des Fürste herein kam und sich auf den Stuhl, gegenüber des Tisches setzte. Er fragte Tibi nach seinem Namen und dieser Antwortete etwas unsicher:

"Tibi Montaien."

Turnstile notierte es sich und fragte dann, woher Tibi kam. Schon etwas sicherer meinte er:

"Ich komme aus Patara."

Der Kammerdiener notierte sich auch das, und stellte dann keine weiteren Fragen. Da Tibi nicht einfach nur leer in die Luft starren wollte, schaute er sich noch ein wenig in dem Zimmer um. Dabei viel sein Blick auf den Mann, der dem Fürsten gefolgt war. Zuerst erschien er ihm ganz normal, dann jedoch sah er die Augen des anderen. Sofort wandte er den Blick ab. Er war sich nicht sicher, ob er sich die zwei verschiedenen Augenfarben nur eingebildet hatte, aber er traute sich nicht noch einmal hinzuschauen.

Der Raum kam ihm auf einmal viel zu klein vor, und Tibi wünschte sich, dass der Fürst wieder kam. Denn er wusste nicht was er von dem Mann mit den zwei verschiedenen Augenfarben halten sollte. Es war ja nicht ungewöhnlich, dass jemand zwei verschiedenen Augenfarben hatte. Jedoch waren Blau und Rot nicht gerade das was man für gewöhnlich halten konnte. Oft hatte er schon Geschichten von den Echos gehört, die anscheinend rote Augen hatten. Aber noch nie von welchen, die nur ein rotes Auge hatten. Konnte es wirklich sein, dass dieser Mann hier ein Echo war? Aber wieso sollte der Fürst einen Echo auf die Burg lassen? Es musste schon einen Grund geben, weshalb der Fürst wusste, dass dieser Mann nichts böses vorhatte. Tibi jedoch hatte trotzdem angst.
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Dastan
Heartbreaker
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BeitragThema: Re: Kapitel 1   Mo Jan 30, 2012 6:20 am

Dastan schaute kurz zu Falk, der ziemlich bedient aussah, und grinste. Konstantin hob die Brauen, die anderen am tisch hatten inne gehalten.

"Franka? Ist das nicht die von der Waschküche?"

Dastan nickte nur und schlang weiter. Jetzt waren die Liburniae neugierig geworden. Mikko schoss heraus:

"Wann?"

"Eben" antwortete Dastan durch die Zähne und einen vollen Mund.

"Wie? Eben? ich dachte ihr hattet Stalldienst?"

Dastan schluckte und grinste.

"Der Stalldienst wurde kurzerhand umfunktioniert."

Die Liburniae grinsten und lachten.

"Dein Glück möcht ich haben... Wie kommts, dass ihr nicht erwischt wurdet?"

Konstantin war eindeutig neugierig. Doch Dastan nickte nur mit einem grinsen zu Falk. Konstantin lächelte und klopfte Falk auf die Schulter.

"Du hast immer den Scheißjob, Falk..."

"Ich könnte mir nicht vorstellen, den Wächter zu spielen. Schon allein der Geräuschkulisse wegen..." ergänzte Mikko und die Liburniae begannen zu Stöhnen und übertrieben zu seufzen. Dastan grinste nur und die kleine Gruppe konnte sich vor Lachen kaum halten. Nur Falk wirkte ernst. Als Dastan zu ihm schaute, hatte er fast ein bisschen Mitleid mit ihm...
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Ramon
Der Weise
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BeitragThema: Re: Kapitel 1   Mo Jan 30, 2012 7:05 am

Ramon knöpfte sich noch die Ärmel zu, dann trat er wieder durch die offene Tür ins Empfangszimmer. Er warf einen Blick zu Jaspis Faraun und meinte dann auf Nanisch:

"Ui coi kruth ihk wux sjek yth geou sone irral di shio? Ghent batobot si geou show wux vur nomeno drot wer rilark vur wux geou itrewic vi cuaili ihk sleeping vur zyak shafaer."

Dann wandte er sich dem Jungen zu. Der Fürst warf einen Blick über Turnstiles Schulter, der erwartungsvoll zu ihm hoch schaute. Ramon sah dann wieder zu seinem Schüler.

"Tibi Montaien, also? Schön. Du bist ab jetzt mein persönlicher Feuerschüler. Feuer- und Eisschüler werden getrennt unterrichtet, musst du wissen. Ich werde dir alles nötige beibringen. Schwertkampf, Benehmen, Kunst, Geschichte. Literatur und der Umgang mit deiner Kreatur. Heute wird noch nichts geschehen. Ich werde dir nach dem Essen zusammen mit Jaspis die Burg zeigen. Der Unterricht beginnt morgen früh. Ach ja, das hier ist Jaspis Faraun. Er ist ein Fabulo. Halb Fabulo, halb Echo. Doch er hat sich für die gute Seite entschieden. Du musst keine Angst vor ihm haben. Leider versteht er uns noch nicht. Seine Muttersprache ist Nanisch. Auch er ist erst vor kurzem eingetroffen. Damit habt ihr etwas gemeinsam."

Ramon lächelte und hoffte insgeheim der Junge würde keinen Nervenzusammenbruch erleiden.

"So, nun lasst uns essen gehen. Turnstile, bitte lüfte hier nochmal durch, ansonsten hast du für heute frei."

Turnstile nickte und zog sich zurück. Ramon dagegen lenkte Tibi Montaien und Jaspis Faraun durch die Tür hinaus auf den Flur und von dort durch die Burg hinunter in den Speisesaal.

"Tibi, du darfst dich dahin setzen, wo du möchtest.

Jaspis, coi ornla qe d'nag sjek wux ornla sone mrith ve. Ornla wux tir ve nomeno favour?"

Damit setzte sich Ramon an seinen Stammplatz, einem Tisch am Kopf aller Tafeln im Saal, von dem aus er einen guten Blick auf die Bänke hatte. St.John und Nobilità waren bereits da. Ihre Liburniogruppe war wieder einmal vollkommen albern. Doch diesmal konnte Ramon sich ein Lächeln abringen.

Wieder lagen alle Blicke auf Jaspis, doch jedem der ihn offen anstarrte warf Ramon einen bösen Blick zu, sodass die Blicke nur noch verstohlen kamen. Ramon hoffte, dass sich Jaspis Faraun nicht allzu unwohl fühlte. andererseits musste es ihm schon bei den Echos so gegangen sein.

Ein Küchenjunge namens Milus brachte ihm und Jaspis den Teller mit Pökelfleisch und Brot, sowie die becher von Vollmilch.


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Jaspis
Das Halbblut
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BeitragThema: Re: Kapitel 1   Mo Jan 30, 2012 8:12 am

Jaspis schaute sich im Empfangszimmer des Fürsten um. Es war hell und doch stielvoll. Die Möbel waren aus dunklem Holz und der Schreibtischstuhl war hoch und hatte etwas luxoriöses an sich. Doch Jaspis Aufmerksamkeit lenkte sich auf die Personen im Raum. Der Fürst begann sich langsam zu beruhigen, während der Junge etwas unsicher wirkte. Der Kammerdiener fragte den Jungen etwas, und was Jaspis mitbekam war dessen Name. Tibi Montaien. Der Name prägte sich ein und beschäftigte das Halbblut bis der Fürst wieder zu ihnen ins Zimmer kam und auch mit ihm sprach. Sie würden essen... Nun gut...

Jaspis ließ sich durch die Burg leiten. Jeder einzelne Gang, den sie durchquerten, jedes Zimmer, das an sie grenzte, prägte sich in Jaspis Gedächtnis ein. Seine Augen tasteten die Wände ab, wägten Chancen und Möglichkeiten ab. Er stellte sich vor, wie es wohl war hier zu kämpfen.
Bei diesen Gedanken fielen ihm die Echos wieder ein. Der Schnitt war glatt gewesen. Doch er würde nicht sein ganzes altes Leben hinter sich lassen können. Der Fürst würde Fragen stellen. Und auch Igor Vanesia würde toben wenn er herausfand, dass Jaspis abgehauen war. Der Echoimperator würde ihn nicht so einfach ziehen lassen. Er musste sich geistig darauf einstellen, dass das Interesse der Echos von nun an auf Patara und insbesondere auf Greifenstein liegen würde. Jaspis war Igors bester Schwertkämpfer gewesen, der Imperator würde diesen Verlust nicht einfach so hinnehmen.

Jaspis ließ sich neben dem Fürsten nieder. Die Blicke der Liburniae und Fabulae ignorierte er. Zu sehr war er in Gedanken versunken.
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Falk
Der Rebell
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BeitragThema: Re: Kapitel 1   Do Feb 02, 2012 5:35 am

Falk versuchte sich voll und ganz auf sein Essen zu konzentrieren. Als Konstantin ich jedoch auf die Schulter klopfte und ihm sagte, was er sowieso schon wusste, reicht es ihm. Als die anderen auch noch anfingen zu stöhnen, wurde es ihm zu viel. Er ignorierte Dastans Blick und stand ohne ein weiteres Wort auf. Er brachte seinen Teller zu dem anderen dreckigen Geschirr und verließ dann den Speisesaal.

Er durchquerte die Eingangshalle und machte sich dann weiter auf den Weg in den Stall.

Er brauchte jetzt etwas Ablenkung und beschloss deswegen die Boxen der Pferde auszumisten. Vor dem Stall warfen ihm ein paar der Liburniae einen verwirrten Blick zu, als er, immer noch wütend in den Stall rauschte. Die Pferde wieherten kurz verschreckt auf, aßen dann aber ihr Heu weiter. Falk holte sich alles, was er zum Ausmisten der Boxen brauchte und machte sich dann an die Arbeit. In der hintersten Box war gerade kein Pferd, deswegen fing er hier an. Um die Box, in der Dastan vorhin mit dem Mädchen war, machte er einen großen Bogen. Er hatte keine Lust daran erinnert zu werden.

Während er anfing auszumisten, dachte er darüber nach, wieso er immer für Dastan wache hielt. Aber er fand keine Antwort auf seine Frage.
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